Am 23.11.2025 ist Udo Kier mit 81 Jahren in Rancho Mirage, Kalifornien gestorben und ich habe es eben erst mitbekommen. Ich hatte ihn in Blade das erste Mal bewusst wahrgenommen und mich seitdem immer gefreut, ihn in einem Film zu sehen. R.I.P.

Heute sehe ich mir den Film »Schleimkeim - Otze und die DDR von unten« zum ersten mal an und das auch noch in der Lieblings-Bar. In dem Dokumentarfilm von 2023 geht es um Dieter „Otze“ Ehrlich, Sänger und ursprünglich auch Schlagzeuger von Schleimkeim, in den Jahren von der Gründung der Band bis zu seinem Tod.

Ankündigung zur Filmvorführung von »Schleimkeim - Otze und die DDR von unten« in der Café Kunst Bar in Erfurt.

Ich hatte es neulich schon angemerkt. Ich tinkere gerade an einem neuen Anzug für die Seite. Es wird farbiger aber noch reduzierter. Ich hab mich ein wenig vom Brutalismus inspirieren lassen.

Ich habe keine Ahnung, wann es online geht. Dafür verliere ich mich einfach zu gern, zu sehr in den Details. Du kennst das.

Erfurt bekommt wieder einen Pétanque Verein. Im Dezember gibt’s mehr Infos.

Ich hab ja ne Weile nix gepostet. Das liegt an meiner fragilen Gesundheit der letzten Tage. Erst lag ich mit nem grippalen Infekt flach, fühlte mich gegen Ende letzter Woche aber besser. Seit dem Wochenende suchte mich ein Magen-Darm-Erreger heim. Jetzt bekomme ich irgendwas nerviges im Hals mit hässlichem Auswurf und Schluckbeschwerden. Ätzend!

Aber das gibt Zeit zum binge watching. Erst liefen hier neun Staffeln Scrubs und jetzt bin ich mitten in der vierten Staffel von »What we do in the shadows«. Letzteres ist wie Stromberg mit Vampiren. Absurd komisch!

Jut, dann koche ich mir mal Tee und mach mich lang.

Ich bastel sehr gern an meiner kleinen Seite rum, habe zurzeit aber große Lust ihr ein komplett neues, anderes Design zu erstellen. Ich hab sogar schon konkrete Vorstellungen, einzig diese ruhigen Minuten fehlen mir.

Versteh mich nicht falsch. Mir gefällt das aktuelle Design sehr gut aber ich finde, es gibt hier wenig bis nichts, was ich ändern müsste oder möchte.

Thomas Gigold hat sich unlängst in den Kaninchenbau von .svg-Grafiken gewagt und heute darüber berichtet. Da ich für dieses kleines Projekt von ihm auch zwei SVGs beigesteuert habe und ich sie auch hier im Blog nutze, möchte ich die Gelegenheit nutzen und von einer, für mich sehr interessanten, Möglichkeit schreiben, wie man mit nur einer SVG mehrere Grafiken zur Verfügung stellt. Die Rede ist von sogenannten SVG Stacks. Hier also mein Versuch zu erläutern, wie ich die Icons unter meinen Posts auf der Startseite mit eben solchen Stacks darstelle.

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In SVG Stacks werden mehrere .svg-Grafiken in einer Datei "gestapelt". Aber kurz zur Erklärung, was eine SVG (Scalable Vector Graphic) eigentlich ist: Es handelt sich dabei um nichts anderes als ein XML-Dokument. Meine gestackten Icons unter den Beiträgen der Startseite sehen im Quelltext so aus:

<svg viewBox="0 0 24 24" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg">
<!-- https://icones.js.org/collection/hugeicons -->
    <defs>
        <style>
            g {
                display:none;
            }
            g:target {
                display:inline;
            }
        </style>
    </defs>

    <g id="commentmail">
        <path fill="none" stroke="currentColor" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="1.5" d="M6.099 19q-1.949-.192-2.927-1.172C2 16.657 2 14.771 2 11v-.5c0-3.771 0-5.657 1.172-6.828S6.229 2.5 10 2.5h4c3.771 0 5.657 0 6.828 1.172S22 6.729 22 10.5v.5c0 3.771 0 5.657-1.172 6.828S17.771 19 14 19c-.56.012-1.007.055-1.445.155c-1.199.276-2.309.89-3.405 1.424c-1.563.762-2.344 1.143-2.834.786c-.938-.698-.021-2.863.184-3.865" color="currentColor"></path>
    </g>
    <g id="permalink">
        <path fill="none" stroke="currentColor" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="1.5" d="m9.5 14.5l5-5m2.346 5.11l2.61-2.61A5.272 5.272 0 1 0 12 4.544l-2.61 2.61m5.22 9.692L12 19.456A5.272 5.272 0 1 1 4.544 12l2.61-2.61" color="currentColor"></path>
    </g>
    <g id="share">
        <path fill="none" stroke="currentColor" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="1.5" d="M18 7c.774.16 1.359.429 1.828.876C21 8.992 21 10.788 21 14.38s0 5.388-1.172 6.504S16.771 22 13 22h-2c-3.771 0-5.657 0-6.828-1.116S3 17.972 3 14.38s0-5.388 1.172-6.504C4.642 7.429 5.226 7.16 6 7m6.025-5L12 14m.025-12a.7.7 0 0 0-.472.175C10.647 2.94 9 4.929 9 4.929M12.025 2a.7.7 0 0 1 .422.174C13.353 2.94 15 4.93 15 4.93" color="currentColor"></path>
    </g>
    <g id="settings" fill="none" stroke="currentColor" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" stroke-width="1.5" color="currentColor">
        <path d="M15.5 12a3.5 3.5 0 1 1-7 0a3.5 3.5 0 0 1 7 0"></path>
        <path d="M20.79 9.152C21.598 10.542 22 11.237 22 12s-.403 1.458-1.21 2.848l-1.923 3.316c-.803 1.384-1.205 2.076-1.865 2.456s-1.462.38-3.065.38h-3.874c-1.603 0-2.405 0-3.065-.38s-1.062-1.072-1.865-2.456L3.21 14.848C2.403 13.458 2 12.763 2 12s.403-1.458 1.21-2.848l1.923-3.316C5.936 4.452 6.338 3.76 6.998 3.38S8.46 3 10.063 3h3.874c1.603 0 2.405 0 3.065.38s1.062 1.072 1.865 2.456z"></path>
    </g>
    <g id="webmention">
        <path fill="currentColor" d="M13.835961566773426,21.932605742761826l-2.8093921961327886-8.589376140621832h-0.04659987055591512L8.217510506915259,21.932605742761826h-3.6906564148432923L0.1394662792603354,5.347585145596818h3.644523209657751l2.6229927139091282,11.28916864119822h0.04633320462998714l2.8787253368740644-8.58964280654776h3.4125905205818876l2.8319254668737033,8.728442420993275h0.04653320407443313l2.0239943777933953-8.722709103585824l-2.6363926766870094-0.005733317407451646l5.464984819486612-5.07945255707623l3.3909239141002385,5.085985872261467l-2.6853925405762764-0.0016666620370498972l-3.724789653362074,13.880628109366365H13.835961566773426z" />
    </g>
</svg>

Wie du siehst, habe ich mehrere Grafiken in einzelne <g>-Container gelegt, um die jeweiligen SVG-Elementen zu gruppieren. Diese Container haben eindeutige IDs, über die ich sie dann per Stylesheet ansprechen, aufrufen kann. In den <defs>, einem weiteren SVG Element, sind simple CSS-Angaben hinterlegt, welche dafür sorgen, dass die <g>-Container nur dann sichtbar sind, wenn sie direkt angesprochen werden.

Dieses Ansprechen erledige ich im Stylesheet meiner Webseite mittels der mask-Eigenschaft vom CSS. Hier sieht man auch schön, wie ich einen einzelnen <g>-Con Rainer anspreche, als Target setze. (von den fünf verwendeten Icons

 .timelineMeta__icon {
     display: inline-flex;
     width: 1rem;
     height: 1rem;
     background-color: currentcolor;
     color: var(--contrast);
     vertical-align: middle;

     &__comment {
         -webkit-mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#commentmail");
         mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#commentmail");
     }

     &__permalink {
         -webkit-mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#permalink");
         mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#permalink");
     }

     &__share {
         -webkit-mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#share");
         mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#share");
     }

    &__settings {
         -webkit-mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#settings");
         mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#settings");
    }

    &__webmention {
         -webkit-mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#webmention");
         mask: url("assets/svg/pftnhr-timeline-stack.svg#webmention");
    }
}

Eingefügt werden die Icons dann mittels <i>-Tag, wie das bspw. auch von Fontawesome bekannt sein dürfet. Mein fertiger HTML-Code sieht dann so aus:

<div class="timelineMeta">
     <span class="timelineMeta__kommentar">
         <a href="mailto:[...]" title="Kommentiere per E-Mail" data-tooltip="Kommentiere per E-Mail" role="button">
               <i class="timelineMeta__icon timelineMeta__icon__comment"></I>
         </a>
     </span>
     <span class="timelineMeta__permalink">
          <a href="https://pfh.ax/4qpvn" rel="shortlink" type="text/html" class="u-url" title="Link zur Kurz-URL" data-tooltip="Kurz-URL" data-placement="bottom" role="button">
               <i class="timelineMeta__icon timelineMeta__icon__permalink"></i>
          </a>
     </span>
     <span class="timelineMeta__share" style="display: flex;">
          <button class="timelineMeta__share__link" data-title="Jonathan Hard oder wie ich nochmal 25 Jahre jung bin" data-url="https://pftn.hr/heute-abend-geht-s-auf-ei-20251025" title="Link zum Teilen des Artikels" data-tooltip="Teilen" data-placement="bottom">
               <i class="timelineMeta__icon timelineMeta__icon__share"></i>
          </button>
     </span>
</div>

Das ist in meinen Augen eine ressourcenschonende, sowie elegante Lösung für Icons, Buttons und andere UI-Elemente. Noch dazu macht es Dinge wie den Darkmode oder ein Ändern des Farbschemas einfach, da die Farbe der SVGs per Stylesheet gesetzt werden.

Heute Abend geht's auf ein Konzert von Jonathan Hard. Letztes Jahr gab es das ersten Konzert nach 11 Jahren Pause und ich war sofort wieder 25 Jahre jung. Damals, im Herbst 2003, war ich beim ersten Konzert, dass eigentlich auch ihr einziges bleiben sollte. Der Einfachheit halber hier zitiere ich hier mal den Pressetext:

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Einen Auftritt wollten sie machen. Einen einzigen, ultimativen und wieder verschwinden. Für immer! Soweit der Masterplan.

Genau hier hätte die Geschichte um JONATHAN HARD im Jahr 2003 enden können. Stattdessen folgten knapp 10 highlightbesetzte Jahre voller Spaß auf dem Rock’N’Roll-Freeway, der die fünf Jungs quer durch Deutschland und andere Länder Europas führte.

Dann wurde es plötzlich still um JONATHAN HARD. 12 lange Jahre war es ruhig, viel zu ruhig!

Jetzt sind JONATHAN HARD zurück!

Doch während die einen immer noch viel zu viel Text vortragen, geht es bei JONATHAN HARD um Spaß, dass herrliche Gefühl für ein zwei Stunden das Haus zu rocken und Basta! Hier kommt keine verkopfte Musik an den Start, sondern vielmehr hardrockende Monsterriffs mit unschlagbaren Hooklines. Ungestüm brachial und markerschütternd intensiv.

In den 12 Jahren traf ich immer mal einen aus der Band und wurde nicht müde zu fragen, wann sie wieder auftreten. Die Antworten waren eher ernüchernd. Doch dann, im November letzten Jahres waren sie wieder da und spielten zur Local Crew Night in der Zentralheize auf. Und heute Abend spielen sie wieder am gleichen Ort als Vorband für »Kompetenz ohne Talent«. Hoffentlich halten sich die Schmerzen morgen in Grenzen.

Keep it simple ist das Schlusswort von Kalle in seinem Abgesang auf Webmentions und gleichzeitig der große Wunsch an alles, für was das IndieWeb steht, aber nicht einhalten kann. Lauter wunderbare und nützliche Ideen, die einfach zu kompliziert in der Umsetzung für diejenigen sind, die man aus den Social Media Silos herauslocken möchte – und nicht selten auch für diejenigen, die in der Lage sind ein CMS zu installieren (die erste große Hürde, um aus den Silos zu kommen).

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Statt Webmentions könnte man auch den Titel des Ursprungsposts kopieren und ein »Re:« voranstellen? Funktioniert bei E-Mails ja ganz gut. Und wenn man sich gegenseitig abonniert, bekommt man es auch mit. Wenn nicht, isses auch egal.

Aber zurück zu Webmentions: Ich nutze zum Senden EchoFeed und empfange per webmention.io (informiert werde ich per Newsfeed). Anzeigen lasse ich nichts davon, denn ich halte sowas für eine Art des Vergleiches (ich meine Schwanzvergleich) die Facebook, Twitter, Instagram und Co. erst groß werden ließ. Weil sind wir doch mal ehrlich: Mensch will sich permanent vergleichen und mit anderen in Wettstreit treten. Du weißt schon, mein Haus, mein Auto, meine Yacht…

Naja, letztendlich mache ich mich trotzdem wieder abhängig von externen Anbietern. Gut, die kommerziellen Interessen derer halten sich in Grenzen aber wenn die morgen vom Bus überfahren werden war’s das in ein paar Monaten.

Hochliteratur in den letzten Stunden vor der Heimfahrt. (Informationen zum Erwerb gibt’s auf piwimonium.de)

Das Buch »MOTÖR Eder und sein TRUEmuckl« von Christopher Tauber aka. Piwi.

Stauning. Hier gibt’s nicht nur sehr guten Whisky, auch die Architektur ist eine Klasse für sich.

Die Distille von »Stauning - Danish Whisky«

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